Der Kath. Junggesellenvein Oberwinter wurde 1847 gegründet und feierte im Jahr 2007,
anlässlich der St. Laurentius Kirmes, am zweiten Augustwochenende,
sein 160jähriges Vereinsjubiläum.


Die "Fortbildung und das Anhalten der christlichen Jungmänner von Oberwinter,
Anregung und Entfaltung religiösen,bürgerlichen Sinnes und Lebens"

zwecks der Bildung eines "tüchtigen und ehrenwerten Bürgerstandes"
hatte sich der älteste Ortsverein schon im Gründungsjahr auf die Fahne geschrieben.

"Mittel zu diesem Zweck", so wollte es das Statut, "sind Vorträge und Besprechungen,
gegenseitige Hilfe in Krankheit und Not und gemeinschaftlicher Frohsinn"
.


Einst galt es als Gebot für Vereinsaspiranten, dass sie möglichst gebürtige Oberwinterer
und katholischen Glaubens sein sollten

Mitte der 60er Jahre wurde das Reglement geändert, so dass Konfession und
Ortsansässigkeit keine Bedingung zur Aufnahme der Mitgliedschaft mehr sind.

Im Jahr 2004 wurden die Statuten des Vereins erneut dem Wandel der Zeit angepasst,
um nun auch den weiblichen Interessenten die Aufnahme zu ermöglichen.


In der heutigen Zeit ist es vorangiges Ziel des Junggesellenvereins
alte Traditionen des rheinischen Brauchtums zu pflegen und zu erhalten.

Zu diesen gehört das Aufstellen des Maibaumes sowie
die Ausrichtung der St. Laurentius Kirmes.


Erhaltenswerte Traditionen zur Kirmes sind insbesondere das Fähndelschwenken
zu Ehren unseres Präses,
des Ortsvostehers,
unseres Vereintwirtes
und nicht zu vergessen
den Bewohnern des Altenheimes Oberwinter
sowie das Hahneköppen.


Zum anderen sind die Mitglieder des Vereins stehts bemüht,
sich für unseren Heimatort mit ihrer Arbeitsleistung einzusetzen.
Anzuführen sind hier
die Reinigung und der Anstrich des Kriegerdenkmals zum 150jährigen Vereinsjubiläum,
die Errichtung des "Oberwinter-Schriftzuges" in der Zeit von Dezember 2001 bis März 2002,
sowie die Erneuerung des Mai- bzw. Kirmesbaumloches auf dem Marktplatz.



Wir hoffen, Ihr Interesse zu wecken.

Helfen Sie uns durch Ihren Zuspruch bei unseren Veranstaltungen oder
durch eine aktive bzw. fördernde Mitgliedschaft
den Fortbestand des Junggesellenvereins dauerhaft zu sichern.